March 20th, 2013

18/12/2013

 
Seit einiger Zeit geistern neue Begriffe wie Tin Can API und LRS durch die E-Learning-Gemeinde und die Erklärungen dazu sind eher verwirrend als erhellend.

Hatten wir an der diesjährigen Learntec die Aussteller gefragt, was genau denn unter Tin Can API zu verstehen sei, so wurde – wenn überhaupt – zur Antwort gegeben, dass dies der Nachfolgestandard von SCORM sei.

SCORM ist inzwischen ein in die Jahre gekommenes Datenaustausch-Modell, das den neuen Anforderungen, wie beispielsweise Mobile Learning und informellem Lernen, nicht gerecht werden kann.

Lernen findet überall statt und nicht nur im Klassenzimmer oder  in einer E-Learning-Umgebung. Der Trend geht heute auch eher weg vom fertig vorgefertigten Lernhappen hin zu definierten Vorgaben, die offenlassen, wie das Lernziel erreicht werden soll. Mit anderen Worten: Der Lernende entscheidet selber, welche Lernmittel er verwenden will, um sein Ziel zu erreichen.

Deshalb wurde ein neues Konzept entwickelt, welches sehr viel flexibler die neuen Anforderungen aufnimmt: Tin Can API und LRS.

Dieser zweiteilige Artikel soll dazu beitragen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und die Vorteile von Tin Can API gegenüber SCORM aufzuzeigen.

Beleuchten wir daher zunächst das Akronym „SCORM“

Was ist SCORM?

SCORM steht für „Sharable Content Object Reference Model“ und beschreibt ein Modell verschiedener Standards, die im Wesentlichen dafür sorgen, dass E-Learning-Module und LMS (Learning Management Systeme) systemübergreifend miteinander „reden“ können.

Verschiedene Organisationen unter dem Vorsitz des Verteidigungsministeriums der USA haben sich unter dem Namen ADL (Advanced Distributed Learning) zusammengeschlossen und 1999 dieses Modell ins Leben gerufen. 
Ziel war es, eine einheitliche „Sprache“ zu definieren, damit Systeme unterschiedlicher Hersteller miteinander auf einfachem Weg Daten austauschen können.

Wie funktioniert SCORM?

Das E-Learning-Modul stellt mittels verschiedener Textdateien (XML-Dateien) Informationen bereit. Zum Beispiel wie viel Prozent des Lernmoduls absolviert wurde oder mit welcher Punktzahl der Lernende ein Quiz abgeschlossen hat. Das LMS liest diese Daten aus den Textdateien und speichert diese zusammen mit Benutzerinformationen ab, sodass später mittels Berichte ausgewertet werden kann, ob ein Benutzer das E-Learning-Modul erfolgreich absolviert hat.

Was sind die Schwächen von SCORM?

Der Datenaustausch erfolgt auf einem Webserver und erfordert daher, dass das E-Learning-Modul online auf dem LMS ausgeführt werden muss.  Für mobile Geräte ist das sehr nachteilig, da das Gerät für das Abspielen des E-Learning-Moduls eine ständige und möglichst konstante Internetverbindung benötigt. Genau dies ist jedoch vielfach nicht so.

Der Austausch von Informationen ist deshalb auf Lerneinheiten beschränkt, die sich auf demselben Server wie das LMS befinden. Andere Systeme können daher gar nicht mit dem LMS kommunizieren.

Die Informationen, die die SCORM-Module an das LMS übergeben, sind eher bescheiden: Track completion, Track time, Track pass/fail  und Report a single score.

 
 
Articulate Quizmaker '13 öffnet sich in der gewohnten Tabellenansicht, wo die Quiz und Umfragen gesammelt werden. Ein Klick auf „Graded Question“ öffnet die Auswahl mit den Fragetypen. Auf den Reitern oben steht: „Graded“, „Survey“ und „Freefom“.
„Graded“-Fragetypen eignen sich für typische Quizzes, also Fragen, in denen die Antworten vorgegeben sind. So gehören beispielsweise „Multiple Choice“, „Multiple Responses“ und „Word Bank“ zu den Graded-Fragetypen.

„Survey“-Fragetypen hingegen eignen sich für Umfragen. So finden sich hier z. B. Skalen für Bewertungen oder Eingabefelder für offene Antworten. Wie auch schon bei der Quizmaker '09-Version können Survey-Fragetypen nur von Articulate Online ausgewertet werden.

„Freeform“-Fragetypen schliesslich sind u. a. Drag-and-Drop-Fragetypen, um beispielsweise bestimmte Bilder anderen Bildern zuzuordnen.

Beim Klick auf einen Fragetyp öffnet sich die zuletzt benutzte Ansicht, „Form View“ oder „Slide View“. 
In der „Form View“-Ansicht geben Sie wie schon in Quizmaker '09 die Frage und die Antwort ein. Dort definieren Sie auch das Feedback und die Punktzahl. Die „Slide View“-Ansicht erinnert sehr an Articulate Storyline. Timeline, Notes, Layers und die Ansicht der aktuellen Fragegruppe befindet sich wie bei Storyline am selben Ort im Bearbeitungsfenster.

Das „Insert Menu“ offenbar die Möglichkeit, illustrierte und fotografische Charaktere sowie Video-, Sound- oder Flashobjekte einzufügen.

Hinter dem runden „Home“-Button versteckt sich neben dem bekannten Öffnen, Speichern und Drucken die Funktion „Import Questions“. Damit lassen sich Fragen aus der Vorgängerversion von Quizmaker importieren oder über ein Excel oder Textfile vorgefertigte Fragen importieren. 
Fazit
Die Verwandtschaft mit Articulate Storyline dünkt uns sehr vorteilhaft. Articulate Quizmaker '13 macht einen ausgereiften und stabilen Eindruck. Die Erstellung von Quizzes gestaltet sich intuitiv und bietet für den ambitionierten Entwickler viel gestalterischen Spielraum. Das Einbinden in ein bestehendes Articulate Presenter-Projekt gestaltet sich gewohnt einfach und schnell.
 
 
Nach der Installation sehen wir Presenter '13, Quizmaker '13 und Engage '13 auf dem Desktop. Das neueste Programm, welches Articulate zusammen mit den beiden Articulate Studio-Versionen mitliefert, heisst „Articulate Replay“.

Articulate Replay ist ein spannendes Videoerstellungstool, das beispielsweise Screen-Videos aufnimmt und gleichzeitig auch mit der PC-Kamera den Kommentar dazu einfängt. 

Diese zwei Videoclips lassen sich mit der Bild-in-Bild-Funktion miteinander kombinieren. 

Zusätzlich lassen sich Bilder oder Videodateien importieren und miteinander kombinieren. Auch lässt sich nachträglich eine Audiospur erstellen oder importieren.

Mit Timeline organisieren Sie die Objekte und verändern die Dauer der Video-, Sound- und Bildelemente.
Unter dem Menüpunkt „Lower Third“ verbirgt sich die Untertitel-Funktion. Damit lassen sich ansprechend animierte Untertitel mit oder ohne Logo einblenden.

Mit dem „Publish“-Knopf wird ein MP4-Video hergestellt. Die Grösse des Videoclips ist abhängig vom Ausgangsmaterial.

Fazit

Das Ergebnis macht einen professionellen Eindruck. Die Arbeit mit Articulate Replay könnte nicht einfacher sein. Articulate verzichtet auf überflüssigen Schnickschnack und konzentriert sich ganz auf die Hauptaufgabe: die Komposition von Videos für den Einsatz in einem E-Learning.

 
 
Es ist soweit: Articulate Studio '13 steht ab sofort zum Download oder zum Kauf zur Verfügung! 

Wir haben Articulate Studio '13 anhand eines bestehenden Kundenprojektes einem Kurztest unterzogen und wurden sehr positiv überrascht!

Nach der Installation von Articulate Presenter '13 ist in PowerPoint die Ribbon-Leiste „Articulate“ sichtbar. Der Menübereich „Narration“ ist identisch mit dem der Vorgängerversion. Im Bereich „Insert“ lacht uns das Gesicht für das Einfügen von illustrierten und fotografischen Charakteren entgegen. Auch hier in PowerPoint können die Charaktere nun genutzt werden. Im Bereich „Tools“ finden sich nur noch Optionen und die wichtige Schaltzentrale „Slide Properties“. Und schliesslich finden wir unter „Publish“ nun die Player-Funktion – ähnlich zu Articulate Storyline.

Nach dem Öffnen einer Articulate Presenter '09-Präsentation und sobald wir eine Funktion von Articulate betätigen, werden wir gefragt, ob die Präsentation für die neue Version '13 konvertiert werden soll. Das „Upgrade“ geht schnell vonstatten. Zur Sicherheit macht Articulate ein Back-up der alten Version. Die eingebundenen Videos codiert Articulate neu – je nach Grösse der Videos dauert dieser Vorgang auch etwas länger.
Eine Testpublikation bestätigt unseren Eindruck. Die Schriften und die grafischen Elemente sehen besser aus mit Studio '13. Auch sorgt der baugleiche Player wie bei Articulate Storyline für einen aufgeräumten und modernen Eindruck

Eine Miniaturansicht (Thumbnails) gibt es im neuen Player nicht mehr. Dafür ist jetzt die Funktion „Glossary“ als Reiter zu sehen. Der ideale Ort, um schnell Begriffe zu definieren oder Abkürzungen zu erklären.

Die Publikationsgeschwindigkeit schien uns fast doppelt so schnell vonstatten zu gehen. Articulate selbst spricht von einer 5-mal schnelleren Publikation.
Die neue Kommandozentrale in Articulate Presenter '13 „Slide Properties“ ist übersichtlich gestaltet und alle Optionen pro Folie sind auf einen Blick sichtbar. Setzt man die „Features“ auf „Custom“, können die einzelnen Playerein-stellungen einfach an- und abgeschaltet werden. Markiert man einige Folien, können rechts für alle markierten Folien die Optionen gesetzt werden. Mit dem Klick auf die unscheinbaren Knöpfe unten „Edit Menu …“ und „Library“ gelangt man einerseits in das Menü im Player Template, um die Navigation anzupassen, andererseits findet sich unter Library die Playliste und Presenter-Angaben.
Der Player schliesslich lässt sich nach Belieben anpassen. Diverse Reiter und Links können ein- oder ausgeschaltet werden. Die Farben des Players können nun viel genauer gesetzt werden. Mit den Text Labes wird die Sprache des E-Learnings festgelegt. Der Player wechselt je nach Sprache seine Beschriftung.

Fazit

Articulate Presenter '13 hat Bewährtes, wie z. B. die „Narration“-Funktionen, behalten und neue sinnvolle Funktionen wie z. B. „Characters“ sind neu dazugekommen. Einige Funktionen, wie beispielweise „Slide Properties“ oder das Playertemplate, sind rundherum erneuert. Der neue Player lässt nun alles aus einem Guss erscheinen. Die Konvertierung eines Studio '09-Projektes war erfolgreich und das Ergebnis sogar besser als vorher. Hier ist immer wichtig zu sagen, dass unbedingt vorher ein Back-up vom ursprünglichen Projekt gemacht werden soll, auch dann, wenn Articulate automatisch eines vornimmt. Doppelt hält immer besser.

Alles in allem ist Articulate Studio '13 eine runde und gelungene Sache.

 
 
Rapid eLearning-Kompetenz wird  für Unternehmen immer wichtiger! Die kostengünstige Herstellung wirksamer Lerneinheiten gehört immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor einer Firma.

Als Kompetenzzentrum von Articulate bietet partekk schon seit 2008 Articulate-Trainings an, bisher jedoch ausschliesslich massgeschneidert für Firmen.

Aufgrund der grossen Nachfrage haben wir uns entschlossen, einen neuen Lehrgang zu entwickeln und öffentlich auszuschreiben. Ich freue mich, Ihnen heute unseren exklusiven Lehrgang ankündigen zu dürfen:
Der Rapid eLearning-Designer mit Articulate!

Dieses Seminar richtet sich an alle, die sich noch 
intensiver mit der Rapid eLearning-Herstellung beschäftigen möchten. Die Stufe I wurde gezielt für Wissensträger entwickelt, welche neu selber 
E-Learning-Inhalte erstellen möchten oder ihr Wissen bezüglich der E-Learning-Entwicklung auf den neuesten Stand bringen wollen.

Die Stufe II hebt die Rapid eLearning-Kenntnisse auf eine ganz neues Nivau. Wirkungsvolles Visualisieren und raffinierte Interaktionen bilden in dieser Stufe einen Schwerpunkt.

Wir haben das Training mit Referaten kombiniert, um einen spannenden Mix von aktuellen Informationen und aktivem Hands-On-Training zu erreichen.

Durch das Seminar führt der erfahrene Rapid eLearning-Spezialist und Senior-Trainer Philippe Bajna. Zusätzlich konnten wir Nicolas Kyramarios als Gastreferenten gewinnen, der zahlreiche praxistaugliche Tipps und Tricks für besseres Gestalten, eine gute Bildauswahl und optimale Bildbearbeitung vermittelt.

Möchten Sie mehr erfahren? Folgen Sie diesem Link und melden Sie sich am besten heute noch an, denn die Plätze sind limitiert!

http://www.storyline-training.ch
 
 
Nicht die Vögel haben es von den Dächern gezwitschert: Es war Don Freda von Articulate, der uns mit einer Pre Beta von Articulate Studio '13 im Gepäck an der diesjährigen Swiss Professional Learning besucht hat.

"Die Beta-Phase steht unmittelbar vor der Ausführung, wir sprechen nur noch von Tagen, nicht von Wochen." 

Dies waren seine Worte, die von der Fangemeinde wohlwollend aufgenommen wurden. 
Unsere Kunden durften  die neuen Funktionen von Articulate Studio '13 bewundern:

Presenter zeichnet sich vor allem durch die Nutzung von fotografischen und gezeichneten Charakteren und dem gefühlt 10 mal schnelleren Publikationsprozess aus.

Quizmaker lässt neu Free-Form-Fragetypen, wie beispielsweise das Drag-and-Drop-Quiz-Element, zu und erweitert so die gestalterischen Möglichkeiten beträchtlich.

Engage schliesslich wurde komplett überarbeitet. Nicht nur die bekannten Templates zeigen sich im frischen Look, sondern auch 10 zusätzliche und sorgfältig gestaltete Interaktionen liessen unsere Kunden staunen.

Begeistert hat uns die Bild-Zoomfunktion. Mehrere Bereiche in einem Bild können "aufgezoomt" und mit zusätzlichen Informationen bestückt werden.

Wir freuen uns mit Ihnen auf den Start der Beta- Phase. Schreiben Sie sich hier ein und erfahren Sie als Erste, wenn es losgeht!
 
 
Mit diesem und dem vorherigen Artikel wollen wir dazu beitragen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, und die Vorteile von Tin Can API gegenüber SCORM aufzeigen.

Im ersten Teil haben wir nochmals  das SCORM-Modell beleuchtet. Im zweiten Teil gehen wir auf das Tin Can API- und LRS-Konzept ein.

Was ist LRS?
Das "Learning Record Store" (LRS) ist zunächst nichts anderes als eine zentrale Datenbank, die Lernaktivität jeglicher Art speichert. Das LRS wiederum kann diese Daten einem LMS oder Reportingsystem zur Verfügung stellen.

Beispielsweise könnte ein Bibliothekssystem eine Nachricht an das LRS senden, dass ein Lernender sich ein bestimmtes Buch zu einem Thema ausgeliehen hat. 

Was ist Tin Can API?
Damit externe Systeme, wie beispielweise ein Bibliothekssystem, überhaupt Nachrichten an das LRS schicken können, benötigen wir eine gemeinsame Sprache: Tin Can API. Das LRS ist in der Lage, diese API-Befehle entgegenzunehmen und zu verarbeiten. API steht für "Application Programming Interface" und ist eine Art Sprache, durch die mit der Datenbank kommuniziert werden kann. Verschiedene Befehle sind in der Tin Can API zusammengefasst. Das Gremium ADL (Advanced Distributed Learning) überwacht die Entwicklung des Tin Can-Standards. 

Die Befehlsstruktur ist denkbar einfach: Name, Verb, Objekt, zum Beispiel "Max hat Buch X ausgeliehen".

Welche Systeme könnten mittels Tin Can API Nachrichten an das LRS schicken?
Twitter, Facebook, Google+, Eventmanagement-Systeme, Learning Management Systeme, Slideshare, YouTube, Yammer, Xing, Bibliotheksmanagement-Systeme, Blogs, Social Bookmarking Tools, alle Arten von Lern- und Produktivitätstools.

Diese könnten folgende Nachrichten an das LRS senden:
  • Ich beobachtete/upload/kommentierte Video A auf YouTube.
  • Ich lieh Buch B in der Bibliothek aus.
  • Ich besuchte Konferenz C.
  • Ich poste Status D zu Facebook.
  • Ich twittere Tweet E in Twitter.
  • Ich erzielte 50 % in einem Online-Quiz.
  • Ich absolvierte E-Learning F in Articulate Online.
  • Ich merke Webseite G auf Diigo.
  • Ich schloss mich der Gruppe H an in Yammer.
  • Und so weiter ...

Bald werden Plug-ins und Apps für alle diese Systeme dafür sorgen, dass Nachrichten an das LRS verschickt werden können.
Was sind nun die Vorteile für Tin Can API und LRS?
Wie aus der Liste oben ersichtlich wurde, beschränkt sich das Modul nicht nur auf die Kommunikation von E-Learning-Modulen und dem LMS, sondern ermöglicht praktisch jeder Applikation, Statements an das LRS zu schicken. Tin Can API sorgt für grosse Unabhängigkeit von LMS- oder Authoring-Inhalten.

Auch spielt es keine Rolle, wo sich die Lerninhalte befinden. Auf einem iPad beispielsweise könnte eine Lernsequenz bearbeitet und - sobald das iPad wieder online ist - ein Paket an Nachrichten an das LRS geschickt werden.

Die einfache Struktur von "nouns, verbs and objects" lässt uns praktisch alle Aktivitäten aufzeichnen. 

Diese Liste verdeutlicht die Flexibilität dieses Standards:

Report multiple scores, Detailed test results, Solid security, No LMS required, No internet browser required, Keep complete control over your content, No cross-domain limitation, Use mobile apps for learning, Platform transition (i.e. computer to mobile), Track serious games, Track simulations, Track informal learning, Track real-world performance, Track offline learning, Track interactive learning, Track adaptive learning, Track blended learning, Track long-term learning, Track team-based learning

Quelle: http://tincanapi.com/scorm-vs-the-tin-can-api/.

Fazit
Wir sind davon überzeugt, dass dem Tin Can API-Modell ein grosse Zukunft beschieden ist und dies nicht zuletzt aufgrund der einfachen Handhabung und der vielen Systeme, die diesen Standard nutzen werden.

Dem "Lernen in allen Lebenslagen" wird dieses Modell viel mehr gerecht als das in die Jahre gekommene SCORM-Modell.

Articulate wirbt heute schon mit seinem "Tin Can API-gestützten Lern-Management-System" und wird auch in Zukunft aufgrund seiner Mitgliedschaft im Advanced Distributed Learning-Gremium ganz vorne bei der Entwicklung dabei sein.

Im Autorenwerkzeug von Articulate, Articulate Storyline, finden Sie auch heute schon die Einstellung Tin Can API-Ausgabe.



 
 
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Wir werden immer wieder gefragt, welches denn die Unterschiede zwischen den beiden Produkten Articulate Studio und Articulate Storyline seien. 

Die Frage ist sehr berechtigt, denn es sind ja beides Autorenwerkzeuge, welche als Endergebnis E-Learning-Inhalte liefern und die gleichen Lizenzkosten haben.

Eines der wichtigste Unterscheidungsmerkmale ist die Zielgruppe, für welche die Werkzeuge entwickelt wurden:

Articulate Studio integriert sich optimal in die Microsoft Office-Welt und zielt vor allem auf Experten und Wissensträger in Firmen ab, die es gewohnt sind, mit PowerPoint umzugehen und oft nebenbei E-Learning-Inhalte erstellen.

Articulate Storyline will vor allem den ambitionierten „E-Learning Developer“ bedienen, welcher lieber mit einer Stand-Alone-Software arbeiten möchte und höhere Anforderungen an die Gestaltungen, Strukturierung und Interaktion hat.

Articulate Studio beschränkt sich zunächst auf die Gestaltungsmöglichkeiten von MS PowerPoint und ergänzt die Funktionen von PowerPoint mit verschiedenen nützlichen Tools für die Herstellung einer Online-Präsentation. Quizmaker und Engage werten das E-Learning-Modul mit einfachen Interaktionen zusätzlich auf. 

Articulate Storyline hingegen bietet die grösstmögliche Freiheit in Bezug auf die Gestaltung, den Grad der Interaktion und die Organisation innerhalb eines Moduls. Zusätzlich unterstützt Storyline verschiedene Ausgabeformate: natürlich Flash, HTML5 und eine spezielle Publikation für den iPad.

Auf diesem Übersichtschart sind nochmals kurz die Unterschiede beschrieben:

http://www.articulate.ch/articulate-storyline-vs-articulate-studio.html


Wir stehen jetzt kurz vor dem Launch der neuesten Version Articulate Studio 13. Hier finden Sie die wichtigsten Neuerungen, welche bereits heute bekannt sind:

http://www.articulate.ch/articulate-studio-13-highlights.html

Wir rechnen mit dem Launch im zweiten Quartal 2013. Wollen Sie aus erster Hand erfahren, wann Studio 13 verfügbar ist und gleichzeitig von einem einmaligen Einführungsangebot profitieren? Dann tragen Sie sich hier in die Liste ein.

http://www.rapid-elearning.ch/articulate-studio-13.html
 
 
Endlich ist sie fertig – unsere neue Webpräsenz. Pünktlich zum Jahresstart 2013! Auf Sie wartet ein modernes Design und eine einfache Navigation. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir unseren Internetauftritt neu gestalten können, damit er modernsten Anforderungen entspricht.

Egal ob Sie unsere Webseite mit Smartphone, Tablet oder PC besuchen, die Darstellung ist immer optimal an Ihr Gerät angepasst.

Auch unser beliebter Blog "Rapid-eLearning" zeigt sich in einem neuen frischen Look.  Es ist unser Ziel, Ihnen kontinuierlich  nützliche Informationen zu Articulate oder Rapid eLearning-Themen anzubieten.

Bei partekk. ch haben wir für Sie unsere Rubriken neu geordnet, damit Sie schneller finden, wonach Sie suchen:

Ratgeber
In diesem Bereich haben wir unsere beliebten Gratis-Ratgeber hinterlegt. Sie können kostenlos die Ratgeber  herunterladen. Folgende 3 Ratgeber stehen heute zur Verfügung:
Service
im Servicebereich sind unsere beliebten Dienstleistungpakete und Services hinterlegt. 

Autorenwerkzeuge
Diese Rubrik ist der E-Learning-Herstellung mittels der bewährten Werkzeuge von Articulate gewidmet. Finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Articulate-Produkten.

Lernplattformen LMS
Neu widmen wir uns in dieser Rubrik dem Thema LMS (Learning Management System).

E-Learning-Formate
Unter diesem Titel finden Sie verschiedene E-Learning-Formate.  Sie  erklären uns das Thema, die Umsetzung übernehmen wir nach einem genau definierten Vorgang und in enger Zusammenarbeit mit Ihnen.

Unsere Kunden
Papier ist geduldig. Deswegen nehmen wir unsere Kundenstatements als Tondokumente auf. So können Sie hören, was unsere Kunden über unsere Produkte und Dienstleistungen sagen.

Über uns
Schauen Sie sich z.B. bei "Über uns" um.  Dort erfahren Sie, wer wir sind, was uns wichtig ist, woher wir kommen und welche Ziele wir verfolgen. 
 
 
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Die Möglichkeit, ein Articulate Storyline-Projekt in eine x-beliebige Sprache einfach und schnell umwandeln zu können, steht bei unseren Kunden an oberster Stelle der Wunschliste.
 
Multinationale Konzerne und global agierende Unternehmen kommunizieren in unterschiedlichen Sprachen. Und dies, obwohl die meisten Unternehmungen Englisch als Standardsprache einsetzen. Vor allem, wenn Bildungsinhalte vermittelt werden sollen, ergibt sich der Wunsch, diese in verschiedenen Sprachen anbieten zu können.

Ein Authoring Tool sollte deshalb in der Lage sein, sämtliche Texte innerhalb einer E-Learning-Einheit in einem Rutsch in eine neue Sprache umwandeln zu können. Und genau dies stellt Articulate Storyline nun in einer bestechend einfachen Variante zur Verfügung.

In Menü "Speichern", hinter dem runden Articulate-Knopf oben links verborgen, findet sich ein neuer Menüeintrag namens "Translation". Darin enthalten sind zwei Optionen: Export und Import.

Die Funktion Export exportiert sämtliche Texte, welche in Articulate Storyline erstellt wurden, in ein Word- oder ein XML-Dokument. Darin enthalten sind  auch Texte innerhalb einer Folie, beispielsweise in einer Textbox oder Sprechblase, und Texte, die in den Notes enthalten sind.

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Das Word-Dokument kann nun einfach von einem Übersetzer in die neue Sprache übersetzt werden.

Beim Export kann zwischen drei verschiedenen Ausgabeformaten gewählt werden:

  1. Word-Dokument,
  2. Word-Dokument mit "Reference Column" und
  3. dem XML-Format *. Xliff (Localization Interchange File Format).

Das XML-Format, abgekürzt XLIFF (Localization Interchange File Format, in Deutsch "Dateiformat zum Austausch von Übersetzungsdaten"), ist ein strukturiertes Format für den Datenaustausch von Inhalten zwischen Auftraggebern und Übersetzern. Dieses Format kann von verschiedenen Softwareprogrammen gelesen werden und erleichtert so die Übersetzungsarbeiten.

Das Word-Dokument mit der Referenz-Spalte enthält eine Spalte mit der Originalsprache und eine Spalte für die Übersetzungen (siehe Screenshot).

In einem zweiten Schritt wird nun dieses Dokument wieder zurück in das Articulate Storyline-Projekt importiert. Jeder Text im Word-Dokument hat einen eigenen Code, damit Storyline weiss, wo dieser Text ersetzt werden muss. Ist der Import erfolgreich abgeschlossen, müssen nur noch eventuell die Textboxen angepasst werden, da je nach Sprache die Texte unterschiedlich lang sein können.

Articulate Storyline zum Testen hier downloaden.