Die regelmässigen Leser unseres Rapid eLearning Blogs wissen mittlerweile, dass es zur Videoübertragung im Internet folgende 3 Möglichkeiten gibt:
1. Videos als SWF-Datei
2. Videos als FLV-Datei in einem SWF-Video-Player abgespielt (progressive Download)
3. Streaming FLV
Die erste Möglichkeit (Video in einer SWF-Datei) hat sehr viele Nachteile, weshalb sich diese Variante nur bedingt für die Videoübertragung eignet. In diesem Bericht konzentrieren wir uns auf die Varianten 2 und 3 und beleuchten heute speziell die Vorteile von Streaming FLV. Eine ausführliche Beschreibung der Video Übertragungsmethoden finden Sie hier: http://www.adobe.com/de/devnet/flash/articles/video_guide_03.html
Was ist Progressive Download?
Die Technik des „Progressive Downloads“ wurde mit dem Flash Player 7 eingeführt. In einer SWF-Datei können externe FLV-Dateien geladen und zur Laufzeit wiedergegeben werden. Das Video wird abgespielt, sobald die ersten Segmente heruntergeladen wurden. Dieses Prinzip verwendet der Stand Alone Flash Player, den wir im Blog Artikel „Articulate: FLV Videos als Web Object einbinden“ vorgestellt haben.
Was ist Streaming FLV?
Beim Videostreaming wird eine permanente Verbindung mit dem Flash Media Server (früher Flash Communication Server) hergestellt. Der Server sendet einen andauernden Stream des Videos. Zur Laufzeit können Videodaten daher auch geändert werden. Wenn beispielsweise die Verbindungsqualität schlechter wird, kann der Server das Video mit geringerer Bitrate an den Client schicken.
Die Vorteile von Streaming FLV
Bei Progressiv Download verbleibt das Video nach dem Abspielen im Cash, d.h. auf dem PC. Der Benutzer könnte daher das Video weitergeben. Dies ist mit Stream FLV nicht möglich und schützt daher die Urheberrechte von Videos.
Der Benutzer kann bei Streaming FLV jederzeit an eine beliebige Stelle des Videos springen und das Video spielt dort fast augenblicklich weiter. Bei Progressive Download kann der Benutzer nur in dem Bereich des Videos hin- und herspringen, der bereits auf den Rechner heruntergeladen wurde.
Bei Streaming FLV entsteht nur Traffic für das, was auch tatsächlich angesehen wird. Bei Progressive Download kann es z.B. vorkommen, dass sich der Benutzer letztendlich nur einen kleinen Teil des Videos ansieht, in dieser Zeit aber bereits das komplette Video heruntergeladen wurde.
Die Streams können programmgesteuert (in Server-Skripts) gesteuert werden: Sie können serverseitige Abspiellisten erstellen, Streams synchronisieren, die Bereitstellung an die Verbindungsgeschwindigkeit des Clients anpassen und ganze Anwendungen entwickeln.
Bei Progressive Download lassen sich lediglich Dateizugriffe auswerten. Genaue Statistiken über das Benutzerverhalten sind nur mit Streaming FLV möglich. Beispielweise kann ausgewertet werden, wie lange ein Video angesehen wurde, ob ein Benutzer im Video zurückgesprungen ist oder wie oft ein Benutzer das Video angeschaut hat.
Wann eignet sich Streaming FLV besonders?
- Bei längeren Filmen, beispielsweise für Videoclips über 5 Minuten
- Für die Lieferung von Videodaten an viele Benutzer
- Für die Lieferung von Videodaten an Benutzer mit unterschiedlichen Internet Verbindungen
- Für interaktive Videoapplikationen
- Für Live-Videos
MoreMX.com
Um von Streaming FLV profitieren zu können muss ein Flash Media Server Hosting-Angebot beansprucht werden. Individuelle und günstige Hostingpakete bietet MoreMX.com an.
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