Rapid eLearning steht für das schnelle und einfache Erstellen von Lerninhalten für den Online Bereich. Dieser Blog dient als Informationskanal zum Thema Rapid eLearning und versorgt Sie kontinuierlich mit aktuellen Informationen und praktischen Tipps.

partekk-Ratgeber nun auf Scribd verfügbar!

Wir haben uns entschlossen, unsere Ratgeber auf Scribd, dem "YouTube für Texte", allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.

ScreenShot 009


Scribd ist übrigens ein kostenloser Online-Dienst, mit dem man Dokumente oder eBooks veröffentlichen kann. Mehrere Millionen Dokumente sollen - laut Betreiber - auf Scribd bereits verfügbar sein.

Alle Ratgeber und weitere Dokumente von partekk finden Sie hier:
http://www.scribd.com/people/documents/16394296-partekk-handel-ag

Selbstverständlich können Sie das Angebot von partekk auch als RSS-Feed abonnieren. Anzufordern unter:
http://www.scribd.com/feeds/user_rss/16394296

07. September 2009 in Best Practices, Rapid Content Authoring, Sprecher | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Screenr: Screencasts auf Twitter

Gute Screencast Tools gibt es heute wie Sand am Meer. Für den professionellen Bereich bietet partekk „BB Flashback“ und „BB TestAssistant“ an.

screenr_logo_smallDer neu erschienene Online-Service „Screenr“ filmt nicht nur den Desktop in HD-Qualität und speichert diesen auf dem eigenen Server ab, er übermittelt sofort nach der Aufnahme das Video als Link direkt an Twitter.

 ScreenShot 009


Mit nur einem Klick auf der Screenr.com-Seite starten Sie das Tool, wählen den Mikrofon-Eingang und starten die Aufnahme. Nach Beendigung der Aufnahme geben Sie eine kurze Beschreibung des Screencasts ein und drücken auf „Tweet It!“. Die „Twitter followers“ klicken auf den Kurzlink im Tweet und öffnen auf der Screenr-Seite das Video oder den Film direkt in ihrem iPhone.

Die Screencasts könne auch heruntergeladen und in Articulate Presenter einfach eingebunden werden.

Hier ein Beispiel-Tweet:

„Unser erstes Screenr auf Twitter http://screenr.com/9ns.“

22. August 2009 in Articulate Presenter '09, Best Practices | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Rapid Content Development in 5 Schritten: Schritt 5: Die Verteilung

Im fünften und letzten Teil unserer Reihe "Rapid Content Development in 5 Schritten" befassen wir uns mit den Möglichkeiten, wie die fertigen E-Learning-Module zu den Anwendern gelangen.
33399814
Als Ausgabeformat generiert Articulate bekanntlich Flash, ein Internetstandard für qualitativ hochstehende Applikationen, Animationen oder Filme. Die Flash-Präsentation lässt sich daher optimal via Internet verbreiten bzw. dem Benutzer auf den PC "liefern".

Folgende Möglichkeiten für die Verteilung der Lernmodule stehen uns grundsätzlich zur Verfügung:

  • Publikation auf einen Web-Server,
  • Publikation auf einem LMS (Learning-Management-System),
  • als CD- bzw. DVD-Produktion,
  • als Pod-Cast-Publikation und als
  • Publikation auf Articulate Online.


Die Entscheidung, welche der Möglichkeiten wann Sinn macht, ist abhängig von der Beantwortung wichtiger Fragen:

  1. Soll gemessen werden, ob und wie erfolgreich ein Benutzer das WBT Web Based Training) absolviert hat?
  2. Haben sich die Benutzer zuerst anzumelden, bevor sie ein WBT absolvieren können?
  3. Sollen die Kurse frei zugänglich sein für jedermann oder nicht?
  4. Steht ein eigenes LMS zur Verfügung?
  5. Haben die Zielgruppen Internetanschluss und wenn ja, welche Leitungen stehen den Benutzern zur Verfügung?
  6. Ist auch eine Offline-Nutzung erwünscht, um solche Nutzer zu bedienen, die keinen oder nur unzureichenden Internetanschluss haben?

Für den freien Zugriff per Internet oder Intranet reicht ein Web-Server vollauf. Dies könnte beispielsweise bei Lernmodulen sinnvoll sein, die Informationen zu den potenziellen Kunden transportieren sollen.

CD- oder DVD-Produktionen bieten die Möglichkeit, Lernmodule in höchster Qualität zur Verfügung zu stellen und als "Hardware-Varianten" zusätzliche Inhalte zu transportieren und zu archivieren.

Sobald eine Authentifizierung der Nutzer erwünscht ist, empfiehlt sich ein Learning-Management-System. Für Firmen, die noch kein eigenes System betreiben oder das bestehende für bestimmte WBTs zu umfangreich oder zu schwerfällig ist, bietet sich das Mini-LMS von Articulate an: Articulate Online.

LMS ermöglichen, Nutzern, welche sich angemeldet haben, Kurse zuzuweisen, den Lernerfolgt live in Reports und Charts darzustellen oder Antworten auszuwerten.

Articulate Online ist ein besonders kostengünstiges und benutzerfreundliches System. Es konzentriert sich auf die Grundfunktion und lässt bewusst Unnötiges weg.

 

Bohr-Loch entscheidet sich für das Mini-LMS Articulate Online.

33394454Für den sicheren Betrieb des Hochdruckbohrers ist es unerlässlich, dass zunächst die Kunden den Umgang mit dem speziellen Werkzeug erlernen. Unsere Beispielfirma Bohr-Loch besteht daher zwingend auf der Absolvierung des Online-Kurses und will dies auch überprüfen können. Auch benötigt Bohr-Loch Informationen über den erfolgreichen Abschluss des Kurses für das Zertifikat, das jeweils dem Betriebsmitarbeiter persönlich ausgehändigt wird. Da Bohr-Loch kein eigenes LMS besitzt, hat sich die Firma für Articulate Online entschieden.

Mittels einer von Articulate Online generierten E-Mail werden die Betriebsmitarbeiter eingeladen, an dem Kurs teilzunehmen.

Mit einem abschliessenden Fragebogen, welcher nach jedem absolvierten Kurs von dem jeweiligen Betriebsmitarbeiter beantwortet wird, erhält Bohr-Loch wertvolle Informationen zur Verbesserung des Bohrers bzw. des E-Learning-Kurses.

Wenn Sie ein ähnliches Projekt wie unsere Beispielfirma Bohr-Loch in Angriff nehmen wollen, informieren Sie sich unverbindlich bei uns und sparen Sie damit Zeit und Geld. Wir helfen Ihnen, damit Sie Ihre Zielgruppe mit einem ansprechenden und wirkungsvollen WBT erreichen.

22. Mai 2009 in Best Practices, Rapid Assembling™, Rapid Content Authoring, ReL (Rapid eLearning) | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Rapid Content-Development in 5 Schritten: Schritt 3: Der Inhalt

Der Inhalt ist natürlich "das Fleisch am Knochen". In unserem Beispiel existiert bereits eine PowerPoint-Präsentation, welche bisher im Präsentunterricht verwendet wurde.

Das bedeutet, dass bereits brauchbares Material existiert, dieses jedoch webfähig gemacht werden muss. Bei dieser Arbeit hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:

1. Abspecken

33376794Als Erstes muss die PowerPoint-Datei "abgespeckt" werden. Zunächst werden ganze Folien entfernt, welche überflüssige Informationen enthalten. Zurück bleibt die "Essenz", die wichtigsten Inhalte, welche der Zielgruppe übermittelt werden sollen. Bei diesem Prozess muss entschieden werden, welche Inhalte für die Zielgruppe relevant sind.

Die so verkleinerte PowerPoint-Datei wird nun "technisch" untersucht. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Ist die PowerPoint-Datei ungewöhnlich gross?
  • Ist das Arbeiten mit der PowerPoint-Datei schwerfällig?
  • Deutet der Aufbau der Folie auf "versteckte Inhalte" hin?

PowerPoint-Dateien speichern im Laufe der Zeit Inhalte, welche unsichtbar sind. Das können übereinanderliegende Bilder, Grafiken oder Textboxen sein, auch Überreste von eingebundenen Objekten sowie Kommentare und Anmerkungen.
PowerPoint 2007 bietet über die Office-Schaltfläche "Dokument prüfen" im Menu "Vorbereiten" die Möglichkeit, solche unsichtbaren Inhalte aufzuspüren und zu löschen. Eine ähnliche Funktion steht als kostenloses Add-in auch für Office 2003/XP zur Verfügung.
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=144E54ED-D43E-42CA-BC7B-5446D34E5360&displaylang=de

 

2. Folie ausräumen

In der bereinigten PowerPoint-Datei wird nun in einem zweiten Schritt Folie für Folie bearbeitet. Tendenziell sind Folien, welche für Schulungen hergestellt worden sind, hoffnungslos überladen, mit Text vollgepackt und womöglich noch mit Bildern und grafischen Elementen zugekleistert. Die Folie wird nun ausgeräumt. Alle Textinhalte wandern in die Notizen-Sektion der Folie. Überflüssige Bilder und Grafiken werden gelöscht. Übrig bleiben maximal drei Kernaussagen pro Folie. Dies können Bilder, eine Textbox mit Schlagwörtern oder grafische Darstellungen sein.


3. Sprachskript

Der in die Notizen ausgelagerte Folientext bildet oft eine gute Grundlage für den Sprechtext. Pro Folie wird nun die Kernaussage "kommentiert", d. h. es wird festgelegt, was für diese Folie ausgesagt werden soll. Dabei sollte idealerweise nicht länger als 1 bis 3 Minuten pro Folie gesprochen werden. Je länger die Sprache, desto schwieriger wird es, in dieser Zeit "Action" auf eine Folie zu bringen.


4. Action

33396504 Nun muss die Kernaussage in Form eines Bildes, einer Grafik oder Textbox animiert werden. Dazu werden die PowerPoint-eigenen, benutzerdefinierten Animationen verwendet. Die Animationen sollen die Aussagen logisch unterstützen und die Folie mit Leben füllen.

Die Bedienungsanleitung für den Hochdruckbohrer der Firma Bohr-Loch, welche als PowerPoint-Präsentation existiert, wurde von den Marketing-Mitarbeitern nach dem beschriebenen Ablauf bearbeitet. Als Ergebnis erhält sie eine Rohfassung des E-Learning-Kurses. Im nächsten Schritt befasst sich Bohr-Loch mit der Herstellung von Sprache. Lesen Sie dazu unseren nächsten Beitrag: Schritt 4: Der Sprecher.

24. März 2009 in Best Practices, Rapid Assembling™, Rapid Content Authoring, ReL (Rapid eLearning) | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Rapid Content Development in 5 Schritten, Schritt 2: Die Mittel

33362781Die Überlegungen in Schritt 1 bilden u. a. die Grundlage für die Wahl der Werkzeuge und Plattformen.

Diese Frage muss sicher nicht bei jedem E-Learning-Modul neu beantwortet werden. Am Beispiel der Firma Bohr-Loch skizzieren wir eine typische Ausgangslage und zeigen auf, welche Überlegungen zum pragmatischen Entscheid geführt haben.

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählungen oder Überlegungen.
 
Für die Firma Bohr-Loch ist die Thematik E-Learning neu, und die Mittel müssen erstmals bestimmt werden.

Folgende Kriterien sind für die Firma Bohr-Loch wichtig:

  • Für das E-Learning soll umfangreiches Informationsmaterial in Form von PowerPoint-Folien und Word-Dokumenten genutzt werden.
  • Die Mitarbeiterin kennt PowerPoint gut und wünscht ein Werkzeug, das optimal mit PowerPoint zusammenarbeitet.
  • Das Tool soll nach möglichst kurzer Einarbeitungszeit genutzt werden können.
  • Das Werkzeug soll einen optischen Rahmen bilden, in dem die Folien-Inhalte und multimedialen Elemente eingebunden sind. Das Werkzeug soll Inhalte im Flash-Format ausgeben können.
  • Ein E-Learning-Management-System soll zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen eines Evaluationsverfahrens eingeführt werden. Jedoch soll kurzfristig auf ein einfaches LMS eines Online-Anbieters zurückgegriffen werden.
  • Das Tool soll daher die SCORM-Schnittstelle, welche für den Einsatz in einem LMS vorgesehen ist, unterstützen.

Grundsätzlich können wir folgende Werkzeuge unterscheiden:

Rapid Authoring-Werkzeuge

Dies sind Authoring-Werkzeuge, welche so ausgelegt sind, dass bestehendes Unterrichtsmaterial schnell in E-Learning-Inhalte gewandelt werden kann. Sie 33372373nutzen daher gängige Office-Produkte, wie Word oder PowerPoint von Microsoft. Das spezialisierte Plug-in Articulate Presenter beispielsweise verwandelt PowerPoint in eine "E-Learning-Entwicklungszentrale". Zusätzliche Softwarekomponenten ergänzen den Funktionsumfang mit interaktiven Elementen, Spielen und Flash-Simulationen.


Screen-Recording-Software

Wie der Name schon sagt, ist diese Softwarekategorie spezialisiert auf das Abfilmen eines PC-Bildschirms. Als Ergebnis werden so genannte "Screencasts" ausgegeben. Dies sind Filme meist im Flash-Format. BB FlashBack von Blueberry erfüllt diese Aufgabe.

Quiz-Werkzeuge

Quiz-Werkzeuge schliesslich haben sich auf die Herstellung von Quiz und Umfragen spezialisiert.  Articulate Quizmaker beispielsweise erstellt Quiz und Umfragen im Flash-Format.

Softwaresimulations-Tools

Mit diesen Spezialisten werden interaktive Softwaresimulationen hergestellt. Vor allem wenn es darum geht, den Ablauf einer Software aufzuzeigen und deren Handhabung zu simulieren, wird auf diese Werkzeuge zurückgegriffen.
ViewletBuild von Qarbon ist schon seit Längerem ein Standard in diesem Bereich.

E-Learning-Entwicklungsumgebung

E-Learning-Entwicklungsumgebungen sind komplexere Lösungen, welche sich auf die Herstellung von Hilfesystemen und E-Learning-Modulen spezialisiert haben. Die Ergebnisse sind meist statische oder dynamische HTML-Seiten. EasyProf oder Lectora sind typische Vertreter dieser Gattung.

Learning-Managment-Systeme

LMS sind Online-Plattformen, welche die Verwaltung von E-Learning-Inhalten, Kursen und Benutzern zum Ziel haben. Nebst sehr teuren und komplexen Systemen, welche meist als Server-Lösungen in Firmen betrieben werden, können schlanke Angebote als Web-Service gemietet werden. Articulate Online bietet beispielsweise eine auf Articulate-Inhalte ausgerichtete und einfach zu handhabende Lösung an.

Bohr-Loch entscheidet sich für die Articulate-Produktsuite

Die Entscheidung fällt auf die Articulate-Produktsuite. Softwaresimulation und Screen-Recording-Tools fallen weg, da keine Software geschult werden soll. Das Quiz-Tool soll mit dem Basis-Authoring-System zusammenarbeiten. Bleiben die Rapid eLearning-Tools und die komplexere E-Learning-Entwicklungsumgebung. Letzteres kommt in unserem Beispiel nicht infrage, da eine kurze Einarbeitung und das einfache Einbinden von PowerPoint-Folien gefragt sind. Ausserdem soll das Ausgabeformat Flash sein.

Die Articulate-Produktsuite besteht aus dem PowerPoint-Plug-in Articulate Presenter und den Tools Articulate Quizmaker und Articulate Engage für die Erstellung von Interactive-Flash-Animationen.

Nachdem nun klar ist, welche Werkzeuge wir verwenden, machen wir uns an die Arbeit. Lesen Sie dazu unseren nächsten Artikel: Schritt 3: Der Inhalt.

17. März 2009 in Articulate Studio '09, Best Practices, Rapid Assembling™, Rapid Content Authoring, ReL (Rapid eLearning) | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)

Rapid Content Development in 5 Schritten - Schritt 1: Das Ziel

33396690 - Copy"Rapid Content Development" beinhaltet zwar das Wort Rapid (schnell), jedoch bedeutet dies nicht, dass E-Learning-Module unüberlegt erstellt werden sollten. Der Quick-and-dirty-Ansatz erweist sich bei der Herstellung von E-Learning-Inhalten nach unserer Erfahrung als kontraproduktiv, obschon ja Rapid eLearning von Rapid Prototyping abgeleitet ist, welcher die schnelle Entwicklung mittels Prototypen bezeichnet.

Wir erzählen hier sicher nichts Neues, jedoch werden wir immer wieder Zeuge, dass diese grundlegenden Überlegungen einfach übergangen werden. Als Resultat werden falsch konzipierte E-Learning-Einheiten hergestellt und unnötig Geld aus dem Fenster geworfen.

Die richtigen Fragen am Anfang eines jedes Projektes stellen die richtigen Weichen für die Produktion. iStock_000006165537Small_2

In unserem Fallbeispiel geht es um die Firma Bohr-Loch*, welche einen innovativen neuen Hochdruckbohrer herstellt und anbietet. Die Abteilung Marketing hat sich entschieden, mit Hilfe von Webbasierten eLearning Trainingseinheiten (WBT) die Funktionsweise und Bedienung des Bohrers zu vermitteln.

Zu Beginn stellt sich daher die Firma Bohr-Loch folgende entscheidenden Fragen:

 

 

ScreenShot 301 Rapid Content Development in 5 Schritten_Schritt1_das Ziel_3 - PDF-XChange Viewer

hier klicken und PDF ansehen

Diese ersten Überlegungen bilden die Grundlage für die richtigen Mittel, welche wir benötigen, um die Webbasierte Trainingseinheit herzustellen. Dieses Thema behandelt der nächste Artikel: Schritt 2: Die Mittel.


* Namen von Firmen, Personen oder Beziehungen zu Fachgebiet sind frei erfunden.

05. März 2009 in Best Practices, eLearning Inhalte, Rapid Assembling™, ReL (Rapid eLearning) | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Technorati-Tags: Rapid Content Development, RCD

Rapid Content Development in 5 Schritten: Intro

Das neue Jahr ist bereits in voller Fahrt, neue E-Learning-Projekte sind gestartet, Projekte aus dem Vorjahr erreichen neue Höhepunkte.

Was wir bereits schon im Laufe des letzten Jahres feststellen konnten, setzt sich auch in diesem Jahr unbegrenzt fort. War früher vor allem in Grossfirmen und Konzernen E-Learning ein Thema, sind es heute zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen , die diese Art der „Wissenskonservierung“ einführen möchten.

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten spielen webbasierte Trainingseinheiten ihre Vorteile voll aus, indem diese Variante der Wissensübermittlung am kostengünstigsten und zeitsparendsten ist und die Lernenden zudem in ihrer Zeitgestaltung sehr flexibel bleiben.

Auch wenn es oft nicht darum geht, komplette Seminarreihen in E-Learning-Module zu wandeln, so sollen doch zumindest Präsentunterrichte vor- oder nachgelagert unterstützt werden.

Darüber hinaus lässt sich durch die Verbindung mit anderen Informationen, etwa Webseiten im Inter- oder Intranet, der Nutzen von E-Learning-Module weiter erhöhen.33408742

Es ist ja unsere Geschäft, Firmen zu befähigen, möglichst selbstständig Inhalte in E-Learning-Module zu wandeln. Unsere bewährte Rapid eLearning-Formel setzten namhafte Firmen bereits erfolgreich ein.

Wir freuen uns deshalb, das Jahr mit unserer neuen Artikelreihe zu beginnen:

Rapid Content Development in 5 Schritten

In dieser Artikelreihe gehen wir auf die wichtigsten Schritte ein, welche notwendig sind, um Rapid eLearning-Module herzustellen.

Folgende 5 Schritte erwarten Sie in diesem Artikel:

1. Das Ziel.
Hier gehen wir auf grundlegende Überlegungen ein, welche am Anfang eines jeden solchen Projekte stehen sollten.

2. Die Mittel.
Die ersten Überlegungen führen zu den Mitteln bzw. den Werkzeugen, mit denen die gewünschten Ergebnisse erzielten werden sollen.

3. Der Inhalt.
Entscheidend ist natürlich der Inhalt, welcher in unserem Fall ja in Form von Präsentationen und Skripten vorliegt. Wie wir die Inhalte „webfähig“ machen und was Sie dabei beachten müssen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

4. Der Sprecher.
Wir sind der festen Überzeugung, dass Sprache bei E-Learning-Modulen unerlässlich ist. Es gibt verschiedene Wege, Ihre E-Learning-Module sprechen zu lassen. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten auf und verraten Ihnen, worauf es ankommt.

5. Die Verteilung.
Wie gelangen meine E-Learning-Module an die Zielgruppen? Müssen sich zunächst die Benutzer authentifizieren, um das E-Learning-Modul absolvieren zu können? Soll eine Auswertung der gegebenen Antworten möglich sein? Diese und andere Fragen erörtern wir im letzten Artikel dieser Reihe.

23. Februar 2009 in Best Practices, Rapid Assembling™, Rapid Content Authoring | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Flash-Aktivitäten in Articulate Presenter einbinden

ScreenShot 65 Activity Spice_3 Wie versprochen verraten wir Ihnen mit diesem Blogartikel, wie Sie eine Flash-Aktivität von Instructional Spice in Articulate einbinden.

Die Flash-Aktivitäten von Instructional Spice lassen sich nicht direkt als Flash in Articulate Presenter einbinden, da die Flash-Dateien nicht für die Steuerung durch Articulate optimiert sind.

Dennoch ist es möglich, die Flash-Aktivitäten in Articulate mit der Funktion "Web Objekt" einzubinden.

  1. Dazu muss zunächst die Flash-Datei von Instructional Spice in die HTML-Seite eingebunden sein und auf einem Web-Server vorliegen.
  2. In PowerPoint öffnen Sie nun das Menü "Articulate" und wählen die Funktion "Web-Objekte" an.
  3. Klicken Sie auf "Next" und geben Sie die korrekte Web-Adresse ein.
  4. Wählen Sie "Display in: In Articulate player" und klicken Sie "Next".
  5. Die Windows-Grösse stellen Sie nun auf 550 x 450. Dies ist die Standardgrösse von Instructional Spice.
  6. Aktivieren Sie die Checkbox "Set this Slide's Navigation to Advance by User". Dies bedeutet, dass der Benutzer nun manuell auf die nächste Seite schalten muss. Das ist sinnvoll, da vom Benutzer eine Aktivität gefordert wird, welche unterschiedlich lang sein kann.
  7. Klicken Sie auf "Next" und "Finish".
  8. Sie werden nun feststellen, dass auf Slide ein blaues Fenster anzeigt, dass hier ein Web-Objekt eingebunden wurde.

Publizieren Sie nun die Präsentation und überprüfen Sie das Ergebnis.


Das alles war Ihnen viel zu kompliziert? Kein Problem, mit Rapid Assembling™ nehmen wir Ihnen diese Arbeit ab. Kontaktieren Sie uns!

10. Juni 2008 in Articulate Presenter '09, Best Practices, eLearning Inhalte | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Screencast vertont mit Acapela Virtual Speaker!

Screen_Video_pcvisit8_starten_Bild_klein2 Wir haben heute im partekk-Bereich "Components" ein Screen-Video online gestellt, welches den einfachen Start einer Session-Verbindung mit pcvisit, dem Werkzeug für eine PC-Fernverbindung mit bis zu 11 Teilnehmern, zeigt.

Dieser Screencast wurde mit Camtasia Studio erstellt und mit der virtuellen Stimme von Acapela, Klaus, vertont. Das Ergebnis lässt sich sehen bzw. hören.

Diese Text-to-Speech-Stimme ist ein schönes Beispiel der Qualität, welche heute von solchen Software-Maschinen erwartet werden kann.

Acapela Virtual Speaker kann neu schon ab CHF 1'100.- bezogen werden und beinhaltet als Lizenz die freie Veröffentlichung von Spach-Inhalten in Podcasts, eLearning- oder Informationsmodulen.

Fragen Sie bei uns nach und lassen Sie sich eine unverbindliche Offerte erstellen.

  • Nutzen Sie die Möglichkeit unseres neuen Sofort-Rückruf-Service.
  • Hier können Sie mit uns bezüglich einer Offerte Kontakt aufnehmen.

zum Screencast...

31. März 2008 in Best Practices, Sprach-Audio, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Sprach-Audio-Dateien im Do-it-yourself-Verfahren

Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen (Teil 3)

Heute gehen wir auf die Erstellung von Sprach-Audio-Dateien im Do-it-yourself-Verfahren ein.

Dies ist sicher für ungeübte Sprecher eine kleine Herausforderung und stellt ein paar wichtige Anforderungen an die verwendete Technik und an uns selber.

Eines vorweg: Ihnen wird bestimmt die eigene Stimme zunächst fremd vorkommen. Dies ist nicht verwunderlich, da Sie sich normalerweise selber nur selten sprechen hören. Wichtiger als die Stimme ist jedoch die Authentizität, die lebhafte Betonung und Begeisterung, welche Ihre Stimme transportieren soll.

 

Welche Hardware benötigen Sie für Ihre Sprachaufzeichnungen?

5081_x250_y250_q90Um aufnehmen zu können, benötigt man ein gutes Kondensator-Mikrofon. Die meisten in einem Fachgeschäft käuflichen Mikrofone oder Headsets für den Anschluss an den PC sind ungeeignet, da eher auf Telefonie ausgerichtet. Ein gutes Kondensator-Monomikrofon aus dem Hi-Fi-Bereich hingegen würde sich anbieten. Wir können hier z. B. Rode NT1A oder, etwas günstiger, T-Bone Mikrophon empfehlen. Ein Mikrofon-Vorverstärker ist meistens schon direkt im PC eingebaut. Mischpult oder MiniDisc-Recorder/MP3-Recorder sind nicht zwingend notwendig. Hilfreich für die Aufnahmequalität ist ein sogenannter "Poppschutz", ein Mikrofonschutz aus Schaumstoff zur Dämpfung von Zischlauten, wie "T", "P" oder "Sch", und zur Beseitigung von Wind- und Nebengeräuschen.

 

Welche Software für die Aufzeichnung von Sprach-Audio können wir empfehlen?

audacity-windowsUm nun die Stimme aufzunehmen, ist eine Software notwendig. Articulate Presenter bietet eine eigene Aufnahmefunktion, "Record Narration", an. Wir empfehlen jedoch bei ungeübten Sprechern die Verwendung einer externen Software, wie beispielsweise Audiacity. Audiacity ist kostenlos und bietet ein umfangreiches Set an praktischen Funktionen. Sprachliche Schnitzer können mit einem solchen Programm einfach herausgeschnitten werden, und durch "Normalisierung" kann die Lautstärke angeglichen werden.

Was ist bei Sprachskripten zu beachten?

ScreenShot 22 Microsoft PowerPoint - [Sp_Newsletter_2005_V10_pba1 [Kompatibilitätsmodus]] Bevor Sie jedoch sprechen können, muss ein Sprachskript erstellt werden. Sicher kann man auch frei sprechen. Um jedoch keine wesentlichen Punkte zu vergessen, empfehlen wir immer ein Sprachskript. Dieses Skript erklärt den Inhalt der gezeigten Folie und bringt die Aussagen möglichst auf einen Punkt. In PowerPoint bietet sich dafür der Notizbereich unterhalb der Folie an. Für jede Folie erstellen Sie einen Sprachtext, optimalerweise nicht länger als 3 Minuten pro Folie. Wir empfehlen, die Pausen, in denen sie Luft holen, mit einem Zeichen wie beispielsweise ^ zu markieren. Das hilft sehr, damit einem nicht plötzlich beim Sprechen die Puste ausgeht.

Hier ein kurzes Beispiel eines Sprachskripts:

Der Text kann direkt von einem Sprecher aufgezeichnet werden. ^ Oder Sie lassen die neue Text-to-Speech-Applikation von partekk für Sie sprechen! ^ Der Computer erzeugt basierend auf einem schriftlich vorhandenen Text ^ gesprochene Sprache, ^ und dies in verblüffender Qualität. ^

Der geschriebene Text unterscheidet sich wesentlich vom gesprochenen. Deshalb sollte das Sprachskript auch auf seine Tauglichkeit getestet werden, indem Sie das Skript laut vorlesen, am besten vor einem oder mehreren Zuhörern.

Mit Articulate Presenter kann übrigens ein praktisches Storyboard erstellt und in Microsoft Word ausgegeben werden.  Das Storyboard enthält sowohl ein Abbild der Folie, als auch der Text des Notizfeldes. Die Funktion kann im Menu Articulate mit "Publish", "Word" erreicht werden.

 

Nun wird aufgenommen!

Achten Sie zunächst darauf, dass Sie sich in einem möglichst ruhigen und hallfreien Raum aufhalten. Zusätzliche Textilien, wie z. B. Leinentücher oder Frotteetücher helfen, den Hall zu bekämpfen. Stellen Sie das Mikrofon auf eine feste Unterlage und in einen angenehmen Abstand. Wichtig ist der möglichst immer gleiche Abstand.

Sprechen Sie zuerst den Text laut vor und achten Sie dabei auf die Betonung. Üben Sie einige Male die Aussprache schwieriger Wörter. Im nächsten Durchgang drücken Sie den Aufnahmeknopf. Wiederholen Sie den Vorgang eventuell weitere Male, bis sie zufrieden sind.

Speichern Sie die Aufnahme für die spätere Einbindung in Articulate. Vermerken Sie unbedingt die Foliennummer im Dateinahmen.

Weitere gute Tipps zur Produktion von Tondokumenten, beispielsweise für einen Podcast, finden Sie hier: http://wiki.podcast.de/Produzieren

Wenn Sie sich noch unsicher fühlen oder weitere Fragen zur eigenen Aufnahme von Tondokumenten haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne.

Weitere interessante Blogartikel zu diesem Thema finden Sie hier:

  • Steve Jobs grossartige Präsentationskunst
  • Beste Praktiken für fesselnde Online-Präsentationen
  • Audiodateien in Articulate Presenter importieren

21. Februar 2008 in Best Practices, Sprach-Audio | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

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