Rapid eLearning steht für das schnelle und einfache Erstellen von Lerninhalten für den Online Bereich. Dieser Blog dient als Informationskanal zum Thema Rapid eLearning und versorgt Sie kontinuierlich mit aktuellen Informationen und praktischen Tipps.

8 Gründe, um sich auf Informal und Social Learning zu konzentrieren.

ScreenShot 042 8 Reasons to Focus on Informal & Social Learning Informal Learning oder Informelles Lernen bezeichnet ein Lernen in Lebenszusammenhängen, das vor allem als ein Lernen ausserhalb des formalen Bildungswesens (z. B. in Schulen) stattfindet.

Die Theorie von Social Learning bzw. Sozialem Lernen konzentriert sich auf das Lernen in einem sozialen Kontext. Menschen lernen von anderen. Es beinhaltet das Lernen durch Beobachtung, Imitation und Nachahmung, wie das typischerweise Kinder im Kontext der Familie tun.

Charles Jennings, Geschäftsführer von Duntroon Associates, einer Beratungsfirma aus Grossbritannien für Learning und Produktivität, nennt im Rahmen eines Webinars 8 Gründe, weshalb sich Firmen auf Informal und Social Learning konzentrieren sollten.

  1. Sie sind unabdingbar für kontinuierliches Lernen.
  2. Lernen ist ein Prozess und keine Serie von Ereignissen.
  3. Am meisten lernt man ausserhalb des Klassenzimmers.
  4. Wir lernen ein Leben lang überwiegend im sozialen Kontext.
  5. Das formale Lernen ist oft ineffektiv.
  6. Menschen lernen besser eigenverantwortlich.
  7. Formale Konzepte sind oft träge und unflexibel.
  8. Informal und Social Learning sind kosteneffektiv.

http://www.slideshare.net/charlesjennings/8-reasons-to-focus-on-informal-social-learning

via Centre for Learning & Performance Technologies http://www.c4lpt.co.uk/

10. August 2010 in eLearning 2.0, informal learning | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Vom iPad zum Learning-Pad

Ipad_Learning Nachdem sich die erste Euphorie gelegt und der iPad Einzug in das tägliche Leben gehalten hat, ist es an der Zeit, von unserer Seite Stellung zu beziehen und auf die Schiefertafel von Apple nach den Gesichtspunkten des Lernens einzugehen.

Dabei möchten wir nicht in das allgemeine Klagelied der fehlenden Flash-Unterstützung einstimmen, sondern vom heutigen Stand aus die Chancen und Möglichkeiten von iPad-Learning beleuchten.

mLearning stand bisher vor allem in Verbindung mit dem Lernen mittels Smartphones, früher noch PDAs (personal digital assistants). Laptops sind zu schwer, um wirklich mobil zu sein. Und ob Netbooks im Zeitalter des iPads Bestand haben, muss sich erst erweisen.

Doch eignen sich diese mobilen Geräte nicht wirklich gut für die Lieferung klassischer E-Learning-Inhalte, sondern eher dafür, E-Learning-Leistungen zu unterstützen. Dies ist zum Beispiel möglich in Form von Informationen, welche in kleinen Einheiten just in time geliefert werden, im Gegensatz zu längeren, didaktisch strukturieren Lernmodulen.

Wodurch unterscheidet sich das iPad nun von den bisherigen mLearning-Geräten:

  1. Offensichtliches Merkmal ist die Grösse des Bildschirmes, welcher viel Platz für E-Learning-Inhalte bietet.ipad_Learning2
  2. Der iPad ist als Gerät konzipiert, welches permanent mit dem Internet verbunden ist, auch wenn Apple verschiedene Varianten in Bezug auf Konnektivität anbietet.
  3. Die grosse Fläche ermöglicht einfache Eingaben und flexiblere "Multi-Touch"-Bedienungen.
  4. Der Beschleunigungssensor misst, wie der iPad sich bewegt. Zusammen mit dem eingebauten GPS eine komplett neue Möglichkeit, mit E-Learning-Inhalten auf dem iPad in Interaktion zu treten.
  5. Die lange Betriebszeit und die verhältnismässig leichte Hardware machen das iPad standortunabhängig.
  6. Mikrofon und Stereo Speaker ermöglichen audiobasiertes "synchronous learning".
  7. Offene Web-Standards ermöglichen Screendesignern, E-Learning-Inhalte für den iPad anzubieten. Speziell entwickelte E-Learning-Applikationen nutzen mehr und mehr die Möglichkeit, alle Sinne mit den Funktionen des iPads anzusprechen.
  8. Den Austausch mit anderen Lernenden ermöglicht das iPad via Bluetooth oder Wifi-Verbindung.

Wie definiert das iPad mLearning nun neu?

Zunächst wird klar, dass das iPad für die Darstellung von Inhalten sehr viele neue Möglichkeiten bietet. Texte, Bilder, Grafiken und Bedienungselemente lassen sich raffiniert miteinander kombinieren und optisch grosszügig und ansprechend gestalten. Bewegte Bilder verleihen den Inhalten Dynamik und Leben.

iPad-Zeitschriften und -Zeitungen schöpfen diese Möglichkeiten noch nicht vollends aus, lassen aber gut erahnen, wohin die Reise geht. Gute Beispiele für diese Anwendungen sind: Die Welt, Der Spiegel, der Tagesanzeiger oder die Coopzeitung.

ScreenShot 015 Phaidon Design Classics for iPad on the iTunes App StoreDas iPad ist wie geschaffen, Wissensdatenbanken wie beispielsweise Wikipedia, Atlanten, Kompendien zu diversen Themen zur Verfügung zu stellen. Die permanente Verbindung mit dem Internet hält die Inhalte ständig up to date. Wikipanion, DesignClassics, Art Authority, The Elements sind u. a. Vertreter dieser Wissensdatenbanken.

Interaktive Spiele zeigen, wie der Bewegungssensor genutzt werden kann. E-Learning-Module mit haptischen Interaktionen würden dem Bewegungstrieb des Menschen entgegenkommen und die Informationen vertiefen. Schöne Beispiele dieser Technologie sind Labyrinth 2, Real Racing HD oder Top Gun.

ScreenShot 017 MIX-MAX iPad Edition for iPad on the iTunes App Store
Wie man mit Inhalten interagiert, zeigen sehr schön Apps, die bereits in grosser Zahl vor allem für Kinder entwickelt wurden. Erforschen, Zusammenbauen, Malen, Zeigen, Blättern, Ziehen sind nur einige der Dinge, die mit den Fingern oder mit der Hand gemacht werden können: MIX-MAX, ABC FUN, iCreat, Zeichen Pad

 

Fazit

Applikationen oder Webpages, welche alle diese Möglichkeiten in E-Learning-Modulen nutzen, sind noch sehr rar. Zwar findet man im App Stor unter der Rubrik Bildung sehr viele Apps, beim näheren Hinschauen entpuppen sich die meisten jedoch als einfache Ansammlung von Bildern oder Texten. Vor allem sind mehr oder minder aufwendige Kompendien zu Spezialthemen, Sprachkurse und Lernspiele für Kinder zu finden.


Ein Beispiel, welches unserer Meinung nach in die Richtung geht, ist der didaktisch strukturierte Kurs "Pocket MBA - course" von INTERSOG.
Es bleibt weiter spannend und wir von partekk bleiben für Sie am Ball!

Sicher haben wir das eine oder andere gute mLearning-App übersehen, vielen Dank im Voraus für Ihre Beiträge.

07. Juli 2010 in eLearning 2.0, iPad, mLearning | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Die erste Begegnung eines 2,5-jährigen Mädchens mit dem iPad

2.5 Jahre und IPAD Die 2,5 Jahre alte Tochter von Todd erhält ein brandneues Spielzeug: das iPad. Was dann geschieht, ist faszinierend. Intuitiv - als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt - navigiert das Mädchen durch die Applikation, vergrössert die für iPhone entwickelten Apps, malt Kreise, setzt Buchstaben via Drag & Drop zu einem Wort zusammen und schiebt "Blätter" fast streichelnd durch das Fotoalbum.

Sicher, das Mädchen kennt die grundlegenden Bewegungen durch die Bedienung von iPhone. Dennoch zeigt dieses Video beeindruckend, was Apple unter "User Interface Design" versteht. Dieses Video zeigt sehr schön das Potenzial von iPad, als Medium für spielerisches Lernen zu interagieren.

Wir werden selbstverständlich die Entwicklung genau beobachten. Aus unserer Sicht ist das iPad das ideale Lernpad.

04. Mai 2010 in eLearning 2.0, eLearning Inhalte, mLearning | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Ein Buchtipp: "Was würde Google tun?" von Jeff Jarvis

Was wuerde Google tun von Jeff Jarvis Der umtriebige Journalist, Professor und Betreiber des Blogs „Buzzmachine.com“ hat das Buch „Was würde Google tun?“ geschrieben. Eines der interessantesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Es ist kein Buch über Google, vielmehr sieht Jeff Jarvis die Welt durch die Augen von Google und beschreibt, wie herkömmliche Geschäftsmodelle aussehen würden, wenn diese Google betreiben würde. Er analysiert die Erfolgsstrategien von Google und erklärt uns anhand vieler Beispiele, wie sich diese in anderen Branchen umsetzen lassen. Transparenz, Offenheit, neue Beziehungen und Vertrauen sind nur einige Zutaten, welche das begehrte „Google Elixier“ anziehen.

Seine Begeisterung für dieses neue Modell im Google-Zeitalter springt förmlich über und man beginnt zu überlegen, was dies für die eigene Branche bedeutet. Wie würde die Schule 2.0 aussehen? Was bedeutet dies für das Verlagswesen? Wie sähen die neuen Versicherungen aus?

http://www.amazon.de/Was-würde-Google-Erfolgsstrategien-Internet-Giganten/dp/3453155378

01. Mai 2010 in eLearning 2.0, informal learning | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

City Innovation

Der grösste Teil der Weltbevölkerung lebt in Städten. Wie können wir sicherstellen, dass diese städtischen Zentren gut für die Menschheit sind?

Mit Zeichnungen und Symbolen zeigt uns dieser informative Videoclip auf unterhaltsame Art und Weise Möglichkeiten einer lebenswerteren Gestaltung unserer Städte.

Die Städte Bogotá, Rio de Janeiro oder Seoul demonstrieren mit frischen Ideen, wie Luftverschmutzung und Abfall verringert werden können.


http://www.good.is/post/emerging-city-innovation/
http://www.youtube.com/watch?v=-EMeaInns7s

Anhand dieser sehr amerikanischen Sichtweise sehen wir, wie weit wir in unseren europäischen Städten bereits entwickelt sind.

GOOD.is ist eine Collaboration-Plattform von Einzelpersonen, Firmen und Non-Profit-Organisationen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt vorwärts zu bringen, um einen lebenswerteren Planeten zu schaffen. Gute Ideen, innovative Konzepte und Technologien und deren Erforschung stehen hierbei im Mittelpunkt.

via commandn.tv

20. Januar 2010 in eLearning 2.0, eLearning Inhalte, informal learning | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

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