Rapid eLearning steht für das schnelle und einfache Erstellen von Lerninhalten für den Online Bereich. Dieser Blog dient als Informationskanal zum Thema Rapid eLearning und versorgt Sie kontinuierlich mit aktuellen Informationen und praktischen Tipps.

Frau Gudrun Liebe von ABB Schweiz: "Das hat bei Ihnen wunderbar gepasst."

ScreenShot 047 ABB in der Schweiz Eine der Aufgaben von Frau Gudrun Liebe von der ABB Schweiz AG ist es, ABB-Mitarbeiter mit verschiedenen Softwareapplikationen vertraut zu machen und sie in der Anwendung dieser Programme zu schulen.

Zur Unterstützung und zur Optimierung der Verkaufsprozesse im gesamten ABB-Konzern wurde eine neue webbasierende Applikation entwickelt, mit der alle ABB-Verkäufer weltweit arbeiten müssen.

Und um möglichst rasch ca. 10 000 Anwender weltweit in dieser Applikation zu schulen, hat sich ABB entschieden, E-Learning-Kurse dafür zu entwickeln.
Wir von partekk durften Frau Liebe bei dieser spannenden Aufgabe unterstützen.

Im Interview bescheinigte uns Frau Liebe beste Noten:


"Ja, ich kann partekk mit gutem Gewissen weiterempfehlen.  Und vor allem, wenn man keine oder wenig Erfahrung im Bereich E Learning hat, ist man einfach auf den professionellen Rat und die professionelle Arbeit einer Firma angewiesen - und in Ihrem Falle haben wir da gute Erfahrungen gemacht."


“Vor allem die Qualität des gesprochenen Textes hat ja einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Akzeptanz eines E-Learning-Kurses und das hat bei Ihnen wunderbar gepasst.”


Hören Sie das gesamte Interview:
http://bit.ly/97AWWC

24. August 2010 in Articulate Studio '09, eLearning Inhalte, Kunden & Referenzen, Rapid Assembling™, Rapid Content Authoring, Sprach-Audio | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Rapid Content Development in 5 Schritten: Schritt 4: Der Sprecher

33373822 Der grosse Vorteil webbasierter Trainingseinheiten ist die Multimedialität bzw. die Möglichkeit, gleichzeitig verschiedene Lernkanäle anzusprechen. Bekanntlich behalten wir Lerninhalte besser, je mehr Kanäle angesprochen werden. Kombinieren wir Sehen und Hören miteinander, liegt der Merkgrad je nach Lerntyp schon zwischen 50 und 70 Prozent, wohingegen nur Gelesenes bzw. Visualisiertes gerade einmal zwischen 10 und 30 Prozent behalten wird. Am besten lernt der Mensch, wenn er es selber tun kann bzw. wenn er selber aktiv wird. Auch dieser Lernkanal lässt sich in ein Rapid eLearning-Modul einbauen.

Für die Kunden unserer Beispielfirma Bohr-Loch währe daher der praktische Gebrauch des Hochdruckbohrers die erfolgsversprechende Methode, den Umgang mit der Maschine zu lernen.

Bevor jedoch die Bohrmaschine bedient werden kann, sollen mittels der webbasierten Trainingseinheit theoretische Grundlagen vermittelt werden. Die einzelnen Elemente der Maschine sind interaktiv von den zukünftigen Anwendern zu erforschen. Hierbei unterstützt eine angenehme, motivierende Stimme die Visualisierungen.

3 Möglichkeiten der Sprachherstellung

33395422 Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten der Sprachherstellung: Wir besprechen die Folien selber, lassen das Sprachskript von einem professionellen Sprecher vorlesen oder bemühen eine sogenannte Text-to-Speech-Software, um Sprache maschinell herzustellen.

In unserem kostenlosen Ratgeber „Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen“ zeigen wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten auf und erklären, wie Sprache erstellt wird bzw. welche Aspekte speziell beachtet werden müssen.

Den Unterschied zwischen einem professionellen Sprecher und einer virtuellen Stimme veranschaulichen sehr schön diese zwei Tonbeispiele:

  • der virtuelle Sprecher Klaus, die Text-to-Speech-Stimme von Acapela:

 

  • unser professioneller Sprecher Stephan:

Das Sprachskript

Im Schritt 3 haben wir ja die PowerPoint-Datei soweit vorbereitet, dass nun das Sprachskript erstellt werden kann. Wie bereits beschrieben, wird der Sprechtext, basierend auf den ausgelagerten Folientext, erstellt. Der Inhalt der Folie bzw. die Kernaussage der Folie wird so erklärt. Dabei sollte der Sprechtext nicht länger als maximal 3 Minuten betragen. 3 Minuten entsprechen etwa 500 Wörtern oder einer A4-Seite.

Die Firma Bohr-Loch hat sich für einen professionellen Sprecher entschieden und erstellt in einem mehrstufigen Prozess das Sprachskript.

  • Der Produktmanager ergänzt die Textfragmente um weitere Stichwörter,
  • die Marketingmitarbeiterin erstellt daraus ganze Sätze und
  • der Abteilungsleiter kontrolliert die Aussagen und gibt diese schliesslich frei.

Damit der professionelle Sprecher die speziellen Abkürzungen und fachspezifischen Ausdrücke auch richtig ausspricht, wird dem Sprecher eine Liste der Ausdrücke inklusive einer Audio-Datei zum Anhören übergeben. Der professionelle Sprecher benötigt schliesslich 3 Tage, um die Sprache herzustellen.

21. April 2009 in Sprach-Audio, Sprecher, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Kostenloser Ratgeber: Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen.

Aufgrund der vielen positiven Reaktionen bezüglich unserer Artikelreihe im Rapid eLearning-Blog "Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen" haben wir uns entschlossen, einen Ratgeber als PDF-Dokument zu erstellen. Der Ratgeber beinhaltet die überarbeiteten 5 Blogartikel und zusätzliche Informationen zum Thema.

Mit diesem Ratgeber profitieren Sie direkt von unserem Praxiswissen, wenn es darum geht, wirkungsvolle Lernmodule mittels Sprache herzustellen. Wir zeigen Ihnen konkret, wie Sie Sprach-Audio-Dateien für den Einsatz in Informations- und Lernmodulen aufnehmen, welche Möglichkeiten Sie dabei haben und was Sie dabei beachten müssen.

Unter anderem gehen wir auf die Herstellung von Sprache-Audio mittels einer Text-to-Speech-Maschine und mit Hilfe eines professionellen Sprechers ein.

Hier gleich ein Muster unseres virtuellen Sprechers Klaus, die Text-to-Speech-Stimme von Acapela:
 
Hören Sie hier ein Beispiel unseres professionellen Sprechers:

Kostenloser Ratgeber bitte hier herunterladen.

19. April 2008 in Sprach-Audio, Sprecher, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Screencast vertont mit Acapela Virtual Speaker!

Screen_Video_pcvisit8_starten_Bild_klein2 Wir haben heute im partekk-Bereich "Components" ein Screen-Video online gestellt, welches den einfachen Start einer Session-Verbindung mit pcvisit, dem Werkzeug für eine PC-Fernverbindung mit bis zu 11 Teilnehmern, zeigt.

Dieser Screencast wurde mit Camtasia Studio erstellt und mit der virtuellen Stimme von Acapela, Klaus, vertont. Das Ergebnis lässt sich sehen bzw. hören.

Diese Text-to-Speech-Stimme ist ein schönes Beispiel der Qualität, welche heute von solchen Software-Maschinen erwartet werden kann.

Acapela Virtual Speaker kann neu schon ab CHF 1'100.- bezogen werden und beinhaltet als Lizenz die freie Veröffentlichung von Spach-Inhalten in Podcasts, eLearning- oder Informationsmodulen.

Fragen Sie bei uns nach und lassen Sie sich eine unverbindliche Offerte erstellen.

  • Nutzen Sie die Möglichkeit unseres neuen Sofort-Rückruf-Service.
  • Hier können Sie mit uns bezüglich einer Offerte Kontakt aufnehmen.

zum Screencast...

31. März 2008 in Best Practices, Sprach-Audio, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Noch erfolgreicher mit professionellen Sprechern

Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen (Teil 5)

imageDie Sprache ist die erfolgreichste Kommunikation des Menschen, seine Gedanken, Gefühle und Wünsche zu übermitteln. Die Sprache bezeichnet die verbale Kommunikation neben der nonverbalen wie die Körpersprache. Fällt die Körpersprache weg, wie beispielsweise beim Radio, wird das gesprochene Wort und die Art seiner Aussprache entscheidend.

Die Sprache oder genauer der Sprechakt besteht aus zwei Elementen: Der erste Teil ist der inhaltlich rationale, also der, der durch die Schrift festgehalten ist. Der zweite besteht aus der gefühlsmässigen Artikulation des Sprechers. Gemeint ist die Stimmlage, der Tonfall oder die Betonung des Sprechaktes. Durch eine ausdrucksstarke Betonung kann der Effekt und die Bedeutung des Gesagten verändert bzw. in seiner Wirkung potenziert werden.

"Die Art und Weise, wie etwas gesagt wird, entscheidet letztendlich über die Wirkung beim Rezipienten. Der Tonfall kann freundlich oder unfreundlich, unsicher oder bestimmend, ängstlich oder kräftig, schüchtern oder selbstbewusst, grosszügig oder herrschend, lieblich oder grob, begeisternd oder gelangweilt sein. Die Kanäle, die diese Eigenschaften oder Charakteristiken empfangen, sind die unbewussten, gefühlsmässigen Prozesse der Wahrnehmung."

(Auszug aus dem Artikel: "Sprache und gesprochener Text". Diese sehr interessante Passage aus der Diplomarbeit von Sascha Röder aus Furtwangen können wir sehr empfehlen.)

image Es ist daher auch die gefühlsmässige Ebene, die uns einen besprochenen Text angenehm und spannend erscheinen lässt und den Lerneffekt nachhaltig unterstützt. Über diese Ebene werden auch Werte übermittelt, welche beispielsweise ein Produkt kennzeichnen oder ausstrahlen soll. Computergenerierte Stimmen (Text-to-Speech) sind in dieser Disziplin stark limitiert. Unsere eigene Stimme ist da schon die bessere Wahl, jedoch fehlt uns normalerweise das Können, die Stimmlage oder die Betonung gezielt und wirkungsvoll einzusetzen.

Professionelle Sprecher sind im gekonnten Einsetzen der Gefühlsebene geschult, um die gewünschten Kommunikationsziele zu erreichen.

Professionelle Sprecher sind zwar teurer als Sprache-Audio-Dateien, hergestellt im Do-it-yourself-Verfahren oder mittels Text-to-Speech-Engine, jedoch weit günstiger als Sie vielleicht annehmen.

Die von der "Vereinigung Professioneller Sprecherinnen und Sprecher" publizierten Richtpreise geben zunächst Aufschluss, in welchen Grössenordnungen normalerweise gerechnet wird. Beispielsweise kosten 5 Minuten Sprache für den Bereich Internet oder Podcast CHF 466.- (ohne MwSt).

Je nach Geschäftsmodell verändern sich die Kosten jedoch markant nach unten. Die partekk bietet ein sehr attraktives Kontingentmodell an, in dem 5 Minuten schon ab CHF 200.- (ohne MwSt) zu haben sind.

Wünschen Sie mehr Informationen zu unseren "echten" SprecherInnen? Sehr gerne erstellen wir für Sie eine Offerte unseres Real Speaker-Sprachservice.

Als Schlusstipp empfehlen wir Ihnen, mit den Möglichkeiten der Sprache zu experimentieren und die Wirkung zu testen. Wir unterstützen Sie gerne dabei verschiedene Testmodule zu erstellen, um die Wirkung von Sprache und Visualisierung zu überprüfen.

Wir wünschen Ihnen viel Spass mit der neuen Dimension Sprache in Ihren Informations- und Lernmodulen.

06. März 2008 in Sprach-Audio, Sprecher, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Text-to-Speech-Engines für eLearning

Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen (Teil 4)

VirtualSpeaker1 Mehr und mehr bieten gute Text-to-Speech-Software-Applikationen eine echte Alternative zum professionellen Sprecher. Nicht zuletzt sprechen die immer menschenähnlichere Stimme und die niedrigen Kosten für die Lösungen.

Wir haben bereits über die Vor- und Nachteile solcher Systeme gesprochen. Der Wikipedia-Artikel zum Thema "Sprachsynthese" vertieft diesen Punkt.

VirtualSpeaker2Wie schon angesprochen, bedarf es einer speziellen Lizenz, um die Audio-Dateien in eLearning oder Podcasts zu veröffentlichen. Die meisten Text-to-Speech-Engines, bei Kosten oft unter CHF 100.-, sind für das Vorlesen von Texten am PC gedacht. Die als MP3 oder WAV gespeicherten Audiodateien dürfen nicht weitergegeben werden. Typische Anbieter solcher Systeme sind Naturalreaders, Nextup oder Linguatec. Linguatec bietet sowohl die kostengünstige Vorsprech-Version als auch eine Lizenz für den Einsatz von Audiodateien im eLearning- oder Podcast-Bereich an.

partekk hat sich speziell auf Text-to-Speech-Engines spezialisiert, welche für die Verwendung der Sprach-Audio-Dateien in Informations- und eLearning-Modulen oder in Podcasts ausgerichtet sind.

Spezielle Lizenzen für die Veröffentlichung von Sprach-Audio-Dateien bieten die folgenden Hersteller an:

logo_acapela Produkt-Informationen Acapela Sprach Demos
Logo145ax50_linguatec Produkt-Informationen Linguatec Sprach Demos

Die Verwendung solcher Text-to-Speech-Engines ist denkbar einfach. Sie geben den Text in das dafür vorgesehene Feld ein, wählen den gewünschten Sprecher aus und starten die Vorlesefunktion.

Die Herausforderung besteht nun darin, der Maschine die gewünschte Aussprache von Fach- oder Fremdwörtern "beizubringen". Beide Text-to-Speech-Engines bieten die Möglichkeit, ein eigenes Aussprache-Lexikon anzulegen. Dies ist essenziell, da Sie nicht für jeden Durchlauf die Aussprache immer neu "modellieren" möchten. Dazu bieten die Softwaremaschinen unterschiedliche Möglichkeiten, die Aussprache für Wörter festzulegen. Dies kann mittels spezieller Zeichen, phonetisch oder rein textlich erfolgen.

"partekk" beispielsweise soll als "paarteck" ausgesprochen werden.

Im nächsten Schritt möchten Sie eventuell die Satzmelodie oder den Satz-Rhythmus verändern. Die Applikationen bieten hierfür verschiedene Tags an, welche im Sprechtext eingefügt werden können. Eine Pause kann z. B. mit dem Tag <Pause=2000/> eingefügt werden. Die Melodie kann mittels Satzzeichen beeinflusst werden.

Um für ein Informations- oder eLearning-Modul eine brauchbare Audiodatei zu erzeugen, sind daher einige Durchläufe nach dem "try and error"-Verfahren mit manuellen Anpassungen notwendig. Diese Arbeit lässt sich nicht automatisieren. Dafür nimmt der Aufwand für die Feinabstimmung der Sprache von Mal zu Mal ab, da immer weniger Wörter im Lexikon nachgetragen werden müssen.

Wem dies zu aufwendig ist, kann diese Arbeit auch uns überlassen. partekk bietet attraktive Minutenkontingente fertiger Sprach-Audio-Dateien, aufgenommen mit einer Text-to-Speech-Engine, an. Die Feinmodellierung der Aussprache und Betonung übernimmt partekk.

5 Minuten Sprache von einem virtuellen Sprecher Ihrer Wahl sind schon ab CHF 45.- zu haben. Nachbesserungen sind bei Text-to-Speech-Aufnahmen im Preis inbegriffen!

Wünschen Sie mehr Informationen über unseren Virtuell Speaker Service oder unsere Text-to-Speech-Produkte? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.

26. Februar 2008 in Sprach-Audio, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Sprach-Audio-Dateien im Do-it-yourself-Verfahren

Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen (Teil 3)

Heute gehen wir auf die Erstellung von Sprach-Audio-Dateien im Do-it-yourself-Verfahren ein.

Dies ist sicher für ungeübte Sprecher eine kleine Herausforderung und stellt ein paar wichtige Anforderungen an die verwendete Technik und an uns selber.

Eines vorweg: Ihnen wird bestimmt die eigene Stimme zunächst fremd vorkommen. Dies ist nicht verwunderlich, da Sie sich normalerweise selber nur selten sprechen hören. Wichtiger als die Stimme ist jedoch die Authentizität, die lebhafte Betonung und Begeisterung, welche Ihre Stimme transportieren soll.

 

Welche Hardware benötigen Sie für Ihre Sprachaufzeichnungen?

5081_x250_y250_q90Um aufnehmen zu können, benötigt man ein gutes Kondensator-Mikrofon. Die meisten in einem Fachgeschäft käuflichen Mikrofone oder Headsets für den Anschluss an den PC sind ungeeignet, da eher auf Telefonie ausgerichtet. Ein gutes Kondensator-Monomikrofon aus dem Hi-Fi-Bereich hingegen würde sich anbieten. Wir können hier z. B. Rode NT1A oder, etwas günstiger, T-Bone Mikrophon empfehlen. Ein Mikrofon-Vorverstärker ist meistens schon direkt im PC eingebaut. Mischpult oder MiniDisc-Recorder/MP3-Recorder sind nicht zwingend notwendig. Hilfreich für die Aufnahmequalität ist ein sogenannter "Poppschutz", ein Mikrofonschutz aus Schaumstoff zur Dämpfung von Zischlauten, wie "T", "P" oder "Sch", und zur Beseitigung von Wind- und Nebengeräuschen.

 

Welche Software für die Aufzeichnung von Sprach-Audio können wir empfehlen?

audacity-windowsUm nun die Stimme aufzunehmen, ist eine Software notwendig. Articulate Presenter bietet eine eigene Aufnahmefunktion, "Record Narration", an. Wir empfehlen jedoch bei ungeübten Sprechern die Verwendung einer externen Software, wie beispielsweise Audiacity. Audiacity ist kostenlos und bietet ein umfangreiches Set an praktischen Funktionen. Sprachliche Schnitzer können mit einem solchen Programm einfach herausgeschnitten werden, und durch "Normalisierung" kann die Lautstärke angeglichen werden.

Was ist bei Sprachskripten zu beachten?

ScreenShot 22 Microsoft PowerPoint - [Sp_Newsletter_2005_V10_pba1 [Kompatibilitätsmodus]] Bevor Sie jedoch sprechen können, muss ein Sprachskript erstellt werden. Sicher kann man auch frei sprechen. Um jedoch keine wesentlichen Punkte zu vergessen, empfehlen wir immer ein Sprachskript. Dieses Skript erklärt den Inhalt der gezeigten Folie und bringt die Aussagen möglichst auf einen Punkt. In PowerPoint bietet sich dafür der Notizbereich unterhalb der Folie an. Für jede Folie erstellen Sie einen Sprachtext, optimalerweise nicht länger als 3 Minuten pro Folie. Wir empfehlen, die Pausen, in denen sie Luft holen, mit einem Zeichen wie beispielsweise ^ zu markieren. Das hilft sehr, damit einem nicht plötzlich beim Sprechen die Puste ausgeht.

Hier ein kurzes Beispiel eines Sprachskripts:

Der Text kann direkt von einem Sprecher aufgezeichnet werden. ^ Oder Sie lassen die neue Text-to-Speech-Applikation von partekk für Sie sprechen! ^ Der Computer erzeugt basierend auf einem schriftlich vorhandenen Text ^ gesprochene Sprache, ^ und dies in verblüffender Qualität. ^

Der geschriebene Text unterscheidet sich wesentlich vom gesprochenen. Deshalb sollte das Sprachskript auch auf seine Tauglichkeit getestet werden, indem Sie das Skript laut vorlesen, am besten vor einem oder mehreren Zuhörern.

Mit Articulate Presenter kann übrigens ein praktisches Storyboard erstellt und in Microsoft Word ausgegeben werden.  Das Storyboard enthält sowohl ein Abbild der Folie, als auch der Text des Notizfeldes. Die Funktion kann im Menu Articulate mit "Publish", "Word" erreicht werden.

 

Nun wird aufgenommen!

Achten Sie zunächst darauf, dass Sie sich in einem möglichst ruhigen und hallfreien Raum aufhalten. Zusätzliche Textilien, wie z. B. Leinentücher oder Frotteetücher helfen, den Hall zu bekämpfen. Stellen Sie das Mikrofon auf eine feste Unterlage und in einen angenehmen Abstand. Wichtig ist der möglichst immer gleiche Abstand.

Sprechen Sie zuerst den Text laut vor und achten Sie dabei auf die Betonung. Üben Sie einige Male die Aussprache schwieriger Wörter. Im nächsten Durchgang drücken Sie den Aufnahmeknopf. Wiederholen Sie den Vorgang eventuell weitere Male, bis sie zufrieden sind.

Speichern Sie die Aufnahme für die spätere Einbindung in Articulate. Vermerken Sie unbedingt die Foliennummer im Dateinahmen.

Weitere gute Tipps zur Produktion von Tondokumenten, beispielsweise für einen Podcast, finden Sie hier: http://wiki.podcast.de/Produzieren

Wenn Sie sich noch unsicher fühlen oder weitere Fragen zur eigenen Aufnahme von Tondokumenten haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne.

Weitere interessante Blogartikel zu diesem Thema finden Sie hier:

  • Steve Jobs grossartige Präsentationskunst
  • Beste Praktiken für fesselnde Online-Präsentationen
  • Audiodateien in Articulate Presenter importieren

21. Februar 2008 in Best Practices, Sprach-Audio | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

3 Möglichkeiten, um Informationsmodule mit Sprache zu unterlegen

Wie Ihre Informations- und Lernmodule sprechen lernen (Teil 2)

Im ersten Teil haben wir darüber gesprochen, weshalb wir die Mitarbeiter und unsere Kunden mit dem Einsatz von Audio besser erreichen können. Hier entnehmen Sie nun, welche Möglichkeiten existieren, um Sprach-Audio-Dateien zu generieren und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Varianten haben.

Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten, um Informationsmodule mit Sprache zu unterlegen:
1.    Wir besprechen selber jede Folie.
2.    Wir bemühen eine Text-to-Speech-Applikation.
3.    Wir lassen einen professionellen Sprecher das Skript vorlesen.

Self_made1 Wir besprechen selber jede Folie

Die wohl günstigste Methode ist das Selber-Besprechen der Folien. In Articulate Presenter beispielsweise kann dies mit der praktischen "Record Narration" erledigt werden. Wer im Umgang mit seiner Stimmer vertraut ist und ein gutes Kondensatormikrofon besitzt, kann diese Möglichkeit durchaus in Betracht ziehen.

Vorteile:

  • Die Stimme wirkt authentisch
  • Mit der eigenen Stimme kann bewusst ein Bezug zur eigenen Person hergestellt werden, beispielsweise mit einem Foto.
  • kostengünstig

Nachteile:

  • oft schlechte Aufnahmequalität aufgrund unvorteilhafter Aufnahmeräume oder suboptimaler technischer Ausstattung
  • typische Amateurfehler, wie monotones Vortragen eines Textes oder falsche Intonation
  • viele Sprechfehler, welche im Nachhinein herausgeschnitten werden müssen

 

Virtual_Speaker1 Text-to-Speech

Text-to-Speech-Applikationen sind "Software-Maschinen", welche geschriebene Texte in gesprochene Sprache verwandeln. Der Computer liest das, was Sie schreiben, und erzeugt eine Audiodatei, welche in eine Präsentation eingebunden werden kann.

Text-to-Speech-Lösungen bieten heute eine verblüffend natürlich klingende Sprachausgabe, welche der menschlichen Stimme sehr nahe kommt. Solche Programme sind in der Lage Satzstrukturen zu analysieren, um den Redefluss und die Intonation anzupassen: Die Sprachmelodie klingt natürlich, Nebensätze sind deutlich zu erkennen und der gesamte Vortrag wirkt überraschend lebendig.

Effektiv bestehen die umfangreichen phonetischen Datenbanken aus vielen tausend "Sprachschnipseln", welche ein "echter Mensch" einmal aufgenommen hat. Text-to-Speech-Applikationen setzen diese zu verständlichen Wörtern und Sätzen zusammen.

Beim Einsatz so generierter Audiodateien muss speziell auf die Lizenz geachtet werden, denn die Audiodateien unterliegen wie Musikstücke auch einem Urheberschutz. Spezielle Lizenzen für die Veröffentlichung der Audiodateien sind daher notwendig.


Vorteile:

  • Text-to-Speech-Applikationen sind günstiger als professionelle Sprecher.
  • Die virtuelle Stimme ist immer verfügbar.
  • Die Umsetzung ist schnell und effizient.

Nachteile:

  • gewöhnungsbedürftige Stimme, die immer in der gleichen Art spricht
  • phonetische Anpassungen notwendig, beispielsweise bei Fachwörtern oder Firmennamen
  • Kosten für die Software-Lizenz


Real_Speaker1 Professionelle Sprecher

Die teuerste Variante ist ohne Zweifel der Einsatz eines professionellen Sprechers. Professionelle Sprecher haben eine entsprechende Ausbildung genossen und beherrschen verschiedene Tonlagen und Dialekte. Die Audiodateien werden in Studioqualität hergestellt.

Profisprecher transportieren die Werte und Stimmungen der zu übermittelnden Inhalte mit Abstand am besten. Durch gezielte Betonung werden Inhalte hervorgehoben, und der Einsatz variabler Lautstärke erzeugt Spannung oder Entspannung.

Der Sprecher liest den Text aufgrund eines Sprachskriptes mit zusätzlichen Anweisungen zur Intonation und Aussprache.

Vorteile:

  • gezielte Übermittlung von Werten durch die Profistimme, wie beispielsweise Vertrauen, Begeisterung oder Kompetenz
  • bestes Lernergebnis durch angenehme und tragende Stimme
  • schnelle Umsetzung durch grosse Berufserfahrung

Nachteile:

  • die höchsten Kosten im Vergleich zu den beiden anderen Varianten
  • Sprecher nicht immer verfügbar (Krankheit, Ferien)

Dem dritten und letzten Teil dieser Artikelreihe entnehmen Sie praktische Tipps, wie Sie bei selber gesprochen Texten am besten vorgehen oder wie Sie Sprachdaten von "echten" oder "virtuellen" Sprechern erhalten.

14. Februar 2008 in Sprach-Audio, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Wie Ihre Informations- und Lernmodule "sprechen" lernen (Teil 1)

Mit steigender Informationsflut ist heute nahezu jeder konfrontiert. Neben Werbungen, Zeitungen und Fachlektüre füllen E-Mails, Briefe und Memos unsere physischen und elektronischen Postfächer. In immer kürzerer Zeit müssen wir immer mehr lesen. Dies führt zwangsläufig dazu, dass wir eine Auswahl treffen müssen und viele Informationen nur oberflächlich oder gar nicht lesen können.

Dieses Problem stellt sich in jeder Firma in unterschiedlichem Ausmass, und zwar intern, also in der Kommunikation mit den Mitarbeitern, aber auch extern im Austausch mit potenziellen Kunden oder anderen Geschäftspartnern.

  • Wie können wir unseren Mitarbeiter helfen, wichtige Informationen aufzunehmen?
  • Wie können wir unseren potenziellen Kunden die Vorteile unserer Produkte und Dienstleistungen auf angenehme Art übermitteln?

Indem wir den auditiven Kanal ansprechen und die Informationen "vertonen". Die Informationen werden von einem Sprecher kommentiert oder vorgelesen.

Die Kombination von Sehen und Hören verteilt die sonst einseitige kognitive Belastung auf mehrere Kanäle - mit dem Effekt, dass erfolgreicher gelernt werden kann bzw. die Informationen nachhaltiger aufgenommen werden.

partekk_rel_viruteller_Sprecher_klausSo setzen wir beispielsweise unseren virtuellen Sprecher Klaus gezielt auch auf unseren Webseiten ein, damit sich unsere Besucher schnell zurechtfinden und die wichtigsten Informationen auch über den auditiven Kanal aufnehmen können.
 
Ein konkretes Beispiel sehen Sie auf unserer Rapid eLearning Portalseite.



Durch den Einsatz eines Sprechers in einem Informations- oder Lernmodul können die Inhalte visualisiert, d. h. mit Bildern, Cliparts oder Symbolen dargestellt werden. Erklärungen oder Aufzählungen in Textform können so auf der Folie reduziert werden. Der Wirkungsgrad von Informations- und Lernmodulen erhöht sich damit zusätzlich.

 Ignite_Solutions
Dieses Beispiel zeigt in vorbildlicher Art die Wirkung des Zusammenspiels von Ton und Bildern.

 

 

 

 

Im nächsten Teil sagen wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, die Lernmodule mit Sprache zu unterlegen und welche Schritte dafür nötig sind.

07. Februar 2008 in Rapid Content Authoring, Sprach-Audio, Text-to-Speech | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

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